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Das meistdiskutierte Thema Europas ist derzeit zweifelsohne die Euro-Krise, die in der Debatte mehr und mehr unter dem Label „Schuldenkrise“ diskutiert wird. Auch in Deutschland wird vor Überschuldung gewarnt. In einem gemeinsamen Policy Brief mit Titel „Schuldenprobleme sind Verteilungsprobleme“ zeigen nun Leonhard Dobusch und Fedor Ruhose, dass Deutschland kein gesamtwirtschaftliches Schuldenproblem hat. Gleichzeitig argumentieren sie, warum und wie eine Reduktion der staatlichen Verschuldung sinnvoll ist:

Einen Beitrag zur Stabilität der europäischen Währung und gleichzeitig zur Reduktion von Staatsschulden würde deshalb eine kombinierte Politik von Lohnsteigerungen – insbesondere für untere und mittlere Einkommen – und Steuererhöhungen – insbesondere für Vermögende und Spitzenverdiener – leisten. Das Schöne daran: Es wäre nicht nur wirtschaftlich vernünftig. Es wäre auch (verteilungs)gerecht.

Mehr im Policy Brief als PDF-Download.

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